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Thomas Emslander

Christbaumland

Der Betrieb

Verkaufsplatz

Direkt vor den Toren Landshuts befindet sich unser Betrieb. Bei uns dreht sich das ganze Jahr alles um den Christbaum. Auf Rund 50 ha produzieren wir unsere Christbäume in der Region. Dabei verzichten wir nahezu zu 100 % auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln.

Der Verkauf findet ausschließlich auf unserem Hof statt. Durch die im Jahr 2001 gebaute Halle haben Sie die Möglichkeit, auch bei Regen oder Schnee im Trockenen einen Baum zu kaufen.

Ebenso findet sich im 1. Stock der Halle eine interessante Ausstellung mit jährlich wechselnden Themenschwerpunkten. Ob ein Waldlehrpfad oder von Kindergärten im Rahmen eines Wettbewerbes verschieden, mit selbstgemachten Schmuck geschmückte Bäume, große sich drehende Weihnachtspyramide, Dekorationsvorschläge für Ihren Weihnachtsbaum, eine Ausstellung präparierter Tiere und alter landwirtschaftlicher Maschinen, einen Korbflechter oder einer lebensgroßen Krippe, es gibt immer etwas zu sehen. In diesem Jahr u.a. Trendfarben des Jahres, Waldausstellung, Wissenswertes zum Wald, Wald-Memory, ein Kindereck uvm.

Christbaumland

Geschichte

Seit Anfang der 50er Jahre gibt es den Christbaumverkauf in unserem Betrieb. Begonnen hat alles mit einer falschen Forstpflanzenlieferung. Fälschlicherweise wurden damals Weißfichten geliefert, die wir aber trotzdem pflanzten. 1959 konnten wir davon die ersten Christbäume verkaufen.

Seit Mitte der 60er Jahre wurden dann die ersten Forstflächen gezielt, jedoch noch gemischt mit normalen Forstpflanzen, bepflanzt. Bereits Ende der 60er Jahre begann der überbetriebliche Handel. Hierbei noch mit normalen Fichten, die aufgrund des Pflanzabstandes von 1x1 m problemlos aus den Forstbeständen entnommen werden konnten.

Anfang der 70er Jahre mussten wir erstmals Bäume wegen der großen Nachfrage zukaufen. Hier ging der Trend im Christbaumverkauf auf die Blaufichte über, welcher dann ca. 10 Jahre lang anhielt. Zu Beginn der 80er Jahre wurden bei uns am Betrieb die ersten Nordmanntannen gepflanzt. Nebenbei wurden immer mehr Ackerflächen, vor allem als der Betrieb 1979 vom jetzigen Inhaber übernommen wurde, in Christbaumkulturen umgewandelt.

Seit 1998 gibt es auf unserem Betrieb keinen Ackerbau mehr, sonder nur noch Christbaumkulturen.

Revolutionierend  war die Umstellung der Christbaumbewirtschaftung als erster Betrieb in Süddeutschland. Die Einfuhr einer neu entdeckten Schafrasse aus Dänemark war in der Beiwuchspflege bahnbrechend. Die Shropshire-Schafe, bei denen man entdeckt hat, dass sie beim Einsatz in Christbaumkulturen keine Zweige verbeißen solange genügend Futter vorhanden ist, waren bei der Pflege dieser Flächen ein Meilenstein.

Mittlerweile dreht sich auf unserem Betrieb fast alles nur noch um den Weihnachtsbaum und um Holz, wie man aus unseren verschiedenen Betriebszweigen sehen kann.